Das Wesentliche in Kürze
- Beim Staking lässt du deine Kryptos für dich arbeiten: Du hinterlegst sie als Pfand in einer Blockchain und erhältst dafür Belohnungen.
- Dein Einsatz sichert das Netzwerk ab, anders als beim energieintensiven Bitcoin-Mining passiert das ohne Rechenleistung.
- Du brauchst keine eigene Technik: Über Staking-Pools oder Anbieter wie BISON kannst du schon mit Kleinstbeträgen dabei sein.
Staking bedeutet, eigene Kryptowährungen in einem Blockchain-Netzwerk zu hinterlegen und dafür Belohnungen zu erhalten. Das erinnert an Aktien und Dividenden: Du besitzt etwas, das eine Funktion erfüllt und wirst regelmäßig dafür belohnt. Der Unterschied: Deine Coins sichern direkt das Netzwerk ab.
Wozu braucht ein Netzwerk Absicherung?
Jede Blockchain steht vor zwei Fragen: Wie wird entschieden, welche Transaktionen gültig und welche ungültig sind? Und wie verhindert man, dass jemand betrügt? Dafür braucht es einen Konsensmechanismus: ein Regelwerk, auf das sich alle Teilnehmer einigen. Es gibt zwei grundlegend verschiedene Ansätze, dieses Problem zu lösen.
Proof-of-Work vs. Proof-of-Stake
Proof-of-Work (PoW) ist der Ansatz von Bitcoin. Dabei wird auf Rechenleistung gesetzt: Tausende Computer weltweit lösen rund um die Uhr komplexe mathematische Aufgaben. Wer zuerst die Lösung findet, darf den nächsten Block an die Blockchain anhängen und erhält eine Belohnung. Diesen Prozess nennt man Mining. Er ist sicher, aber energieintensiv.
Proof-of-Stake (PoS) geht einen anderen Weg. Statt Rechenleistung verlangt es einen finanziellen Einsatz. Teilnehmer hinterlegen eigene Coins als Pfand. Wer sich an die Regeln hält, bekommt sein Pfand zurück und eine Belohnung obendrauf. Wer betrügt, verliert seinen Einsatz. So entsteht Vertrauen, ohne dass enorme Energiemengen verbraucht werden. Kurz gesagt: Bei PoW beweist du deine Ehrlichkeit durch geleistete Arbeit. Bei PoS beweist du sie durch deinen Einsatz da du etwas zu verlieren hast.
| Proof-of-Work (PoW) | Proof-of-Stake(PoS) | |
|---|---|---|
| Grundidee | Wer Rechenleistung investiert, darf validieren | Wer Coins als Pfand hinterlegt, darf validieren |
| Schutz | Betrug erfordert unrealistische Rechenpower | Eigener Einsatz steht auf dem Spiel |
| Energieverbrauch | Hoch | Gering |
| Beispiel | Bitcoin | Ethereum, Solana |
Viele neuere Blockchains darunter Ethereum und Solana setzen auf Proof-of-Stake.
Was muss ein Validierer mitbringen?
Die Teilnehmer, die in einem PoS-Netzwerk Transaktionen prüfen und bestätigen, heißen Validierer. Validierer zu sein klingt attraktiv schließlich winken regelmäßige Belohnungen in Form zusätzlicher Coins. Doch die Anforderungen sind hoch:
- Infrastruktur: Ein Validierungsknoten muss rund um die Uhr sicher und stabil laufen.
- Mindesteinlage: Viele Blockchains verlangen eine Mindestmenge an Coins. Bei Ethereum sind es beispielsweise 32 ETH.
- Sperrfrist: Die hinterlegten Coins sind für einen bestimmten Zeitraum nicht verfügbar.
Für die meisten Privatpersonen ist das zu aufwendig. Deshalb gibt es eine einfachere Variante.
Was, wenn mir das zu aufwendig ist?
Nicht jeder kann oder will einen eigenen Validierungsknoten betreiben. Staking-Pools bieten eine einfachere Alternative: Hier delegierst du deine Coins an einen professionellen Validierer, der die technische Arbeit übernimmt. Er betreibt die Infrastruktur, du erhältst deinen Anteil an den Belohnungen, abzüglich einer Gebühr für seinen Aufwand. So kannst du am Staking teilnehmen, ohne eigene Infrastruktur betreiben oder technisches Fachwissen mitbringen zu müssen.
Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?
Wer staken möchte, muss sich für eine Blockchain entscheiden und nicht jede bietet dieselben Konditionen. Folgende Fragen helfen bei der Auswahl:
- Rendite: Wie hoch waren die Belohnungen in der Vergangenheit?
- Sperrfrist: Wie lange sind meine Coins gebunden?
- Technische Hürde: Kann ich einfach über eine App staken, oder brauche ich mehr Hintergrundwissen?
- Perspektive: Wie entwickelt sich die zugrunde liegende Blockchain?
Eine hohe Rendite allein sagt wenig aus, entscheidend ist das Gesamtbild aus Ertrag, Einschränkungen und Risiken.
Staking mit BISON
Mit BISON kannst du einfach, sicher und zuverlässig staken, schon ab Kleinstbeträgen. Lass deine Kryptos für dich arbeiten und verdiene passives Einkommen in Form von wöchentlichen Rewards. Derzeit stehen zwei Kryptowährungen zum Staking zur Verfügung:
| Kryptowährungen | Mindestbetrag | APR (jährliche Rendite) |
|---|---|---|
| Ethereum (ETH) | ab 0,005 ETH | 2 bis 5 %* |
| Solana (SOL) | ab 0,1 SOL | 4 bis 8 %* |
* anfallende Kosten sind jederzeit auf unserer Gebühren-Seite einsehbar
Als Teil der Gruppe Börse Stuttgart ist BISON den höchsten Sicherheitsstandards verpflichtet: Deine gestakten Coins verlassen niemals die treuhänderische und regulierte Verwahrung in Deutschland.
Beim ETH-Staking gibt es ein sogenanntes Slashing-Risiko: Verstößt ein Validator gegen Netzwerkregeln, können hinterlegte Coins verloren gehen. Um dich davor zu schützen, haben wir zusammen mit Munich Re eine spezielle Versicherung entwickelt.
Mehr zum Staking-Angebot von BISON
Bitte beachte, dass dieser Service derzeit nicht unter MiCAR reguliert ist und nicht den durch EU-Vorschriften etablierten Schutz und die Aufsicht bietet. Ausführliche Risikohinweise zum Staking befinden sich in Staking-Sonderbedingungen.